17 Vollzeitstellen für SRG-App „Play Suisse“

SRG-App soll Sprachbarrieren abbauen.
Die SRG will ab Oktober mit der neuen Plattform «Play Suisse» an den Start gehen. Das Teil soll die Sprachregionen der Schweiz abdecken und ausgewählte SRG-Sendungen in allen Landessprachen untertiteln. Für SRG-Generaldirektor Gilles Marchand ist die App «mehr als eine Mediengeschichte», wie er in einem Interview mit der Weltwoche schwärmte.
Als Beispiele von sprachübergreifenden Sendungen nannte SRG-Mediensprecher Edi Estermann gegenüber Zackbum.ch Beispiele wie: «Wilder», «Quartier des Banques», «Der Hamster», «Station Horizon», «L’Ecole des Philosophes» oder «Amur senza Fin».
17 Vollzeitstellen seien aktuell an der Entwicklung der App involviert, so Estermann. Auf die Frage hin, ob die Produktionen die Zuschauer der anderen Sprachregionen überhaupt interessieren, weist die SRG erstmals entsprechende Zahlen aus: So guckten auf RSI durchschnittlich 31’000 Zuschauer die sechste Staffel von «Der Bestatter», was einem Marktanteil von 12.5% entspricht. Die erste Staffel der RTS-Serie «Quartier des Banques» erzielte auf RSI einen durchschnittlichen Marktanteil von 17.1%, während die erste Staffel von Wilder bei RTS durchschnittlich 183’000 Personen erreichte, was einem Marktanteil von knapp 20% entspricht.
1 reply
  1. Hans von Atzigen
    Hans von Atzigen says:

    Bis in die späten 70. Jahre wurden Sendungen von nationalem Interesse übersetzt,
    teilweise simultan oder mit einem jeweiligen Sprachregion Moderator.
    Untertitel sind nun wirklich von vorgestern.
    Einfach längst oberjämmerlich diese SRG. Wir haben 3 (resp. 4) Landessprachen.
    Eine gesamtschweizerisch Sprachübergreifende Sendung existiert seit Jahrzehnten
    nicht mehr. Die letzte solche Sendung war Spiel ohne Grenzen.
    ( Mag ja sein ich habe zwischenzeitlich etwas verpasst.
    Vor über 20 Jahren zum letzten mal SRF gesehen,
    der zu oft diffamierende einseitige Meinungsteror längst zum 🤦‍♂️🤦‍♀️?
    Zwangsgebühren bezahlen und sich auch noch ärgern, NEIN DANKE die Gesundheit hat Vorrang. )

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