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Anmeldeschluss 15. Januar für den Zürcher Journalistenpreis – warum die Zackbumler keine Chance haben.

Zackbum-Kollege Beni Frenkel hat nochmals alles gegeben. Ein Interview mit Hannes Britschgi hat er geführt. Und sogar einen Primeur rausgeknallt. «Britschgi macht weiter! Er bleibt Chef der Ringier-Journalistenschule bis 2024.» Unerwähnt im Artikel: Britschgi ist Jurypräsident des Zürcher Journalistenpreises. Doch trotz Schleimspur kommt Beni Frenkel wohl nicht in die Kränze bei der Preisverleihung 2021. Seine Brötchen verdient er bei einem Gratisblatt, wie auch der Schreibende. Das sind keine guten Karten für den Sieg. Doch da wäre noch Zackbum-Kollege René Zeyer. Er hat eine viel eindrucksvollere Vita vorzuweisen. Und er ist investigativ. Er schreibt fast jede Woche etwas Kritisches über Hansi Voigt. Viel Tamtam machen, viel Geld akquirieren und dann weiterziehen. Watson und jetzt Bajour, Millionengräber, die nur dank Quersubventionierung oder Mäzenatentum funktionieren. Doch Voigt ist bestens vernetzt. So sitzt er in der sechsköpfigen Jury des Zürcher Journalistenpreises. Voigt 1, Zeyer 0.

Aber seien wir ehrlich. Ich bin doch nur neidisch, weil ich noch nie etwas gewonnen habe. Nicht einmal den Ovosprint in der Kinder-Skischule.

Der Termin zum Arbeiteneinreichen läuft am 15. Januar ab. Aus der Ausschreibung: Es gibt nur schlechten und guten Journalismusbis hin zu herausragenden Arbeiten. Diese sucht und prämiert der Zürcher Journalistenpreis. 

Infos: https://www.zh-journalistenpreis.ch