Einträge von René Zeyer

Ex-Press XII

Blasen aus dem Mediensumpf. Die NZZ hat genau nachgerechnet: «Ein 138 Milliarden Franken teures Virus: Soviel kostet die Corona-Krise die Schweiz.» Wie dankbar ist man, dass es endlich mal wieder eine fundierte, analysierte, berechnete Zahl gibt. Denn ansonsten, aber dann lassen wir es auch mit Corona, herrscht ein Wirrwar wie zu Zeiten von Fukushima. Man […]

Die Allzweckwaffe aus dem Aargau

Frauen können Multitasking. Eva Berger von CH Media ist der Beweis. Heizpilze. Gemeinden, die Altersguthaben bei Sozialhilfeempfängern abgreifen. Stimmrechtsalter schon ab 16. Frauen von SP und Grünen haben die besten Wahlchancen. Es gibt kaum einen Aspekt des politischen oder gesellschaftlichen Lebens im Aargau und darüber hinaus, den Eva Berger nicht abdeckt. So alle zwei bis […]

Nachfragen hilft immer

Wenn die «Medienwoche» lausig recherchiert. Zumindest innerhalb der Branche erregte ein Tritt der «Medienwoche» in den Unterleib des Herausgebers des «Schweizer Journalist» Aufsehen: «Bereit für den nächsten Karriereschritt?» fragte der «Schweizer Journalist» in einem Newsletter – und wohin der Schritt führt, machte bereits der Betreff klar: «Zeit für was Neus? Was mit PR?» Spätestens als die Vokabel […]

Berset, versemmelt

Roger Köppels Kommentar wurde heute in der NZZ als Inserat geschaltet. Wenn die Mücke platzt, statt zum Elefanten zu werden. Man muss der «Weltwoche» lassen: Mit ihrer «Eilmeldung» vom vergangenen Samstag sorgte sie für Furore. «Berset: Erpressung und Vertuschung», das löste Gehampel, Gefuchtel und Gefluche aus. Letzteres bei der Sonntagspresse, die wohl auch Kenntnis vom […]

Ach, nun auch Knellwolf

Nix Neues von Berset? Mach eine Analyse in den Qualitätsmedien von Tamedia draus. Thomas Knellwolf kroch schon in die Hirnwindungen von Jörg Kachelmann. Er verfolgte hautnah den Vergewaltigungsprozess gegen den Unwettermacher und liess seine gesammelten Erkenntnisse im Buch «Die Akte Kachelmann» in die Öffentlichkeit regnen. Also ist er sozusagen prädestiniert, etwas zum Fall Berset zu […]

Vincenz, der Schlechtbanker

Zunächst: Es gilt die Unschuldsvermutung. Selten so gelacht. Im Verlauf der letzten 11 Jahre, also seit der Finanzkrise eins, gab und gibt es in der Schweiz genügend Bankführer, die für erwiesene Unfähigkeit, für Milliardenbussen, für das Schrumpfen des Aktienkurses ihrer Bank um 50, 60, 70 Prozent ein Riesensalär bezogen. Plus Bonus, versteht sich. Ohne, dass […]

4 Monate, die die Welt veränderten

Nun gut, die kleine Medienwelt der Deutschschweiz. Ein wenig. Schon nach einem Monat waren sich viele Getroffene und Betroffene einig: ZACKBUM.ch macht sicher bald mal die Schraube. Ist doch unvorstellbar, dass drei Nasen freiwillig und ohne Bezahlung monatelang einen Artikel nach dem anderen rauspusten. Nach inzwischen vier Monaten kann man laut sagen: doch. Es sind […]

schweizer journalist ganz klein

15 Jahre gibt es ihn schon. Stationen eines Abgangs. Es war eigentlich ein ganz normaler Dienstag, sogar die Sonne schien. Der Gang zum Briefkasten änderte das. Der «schweizer journalist» versucht, die 15 Jahre seiner Existenz zu feiern. Da ist Trauerarbeit angesagt. Auf dem Cover, welche Überraschung, Nathalie Wappler als «Mutige Strategin» und «Medienmanagerin des Jahres». […]

Tanzen, tänzeln, schwänzel, schwänzeln

Unsere Bundesräte haben einen Unterleib? Ach wo. Die dürftig belegte Vermutung, dass der damalige Bundesrat Kaspar Villiger angeblich im Berner Rotlichtmilieu verkehrt habe, kostete nicht nur diverse Köpfe von Journalisten, sondern auch letztlich einem hoffnungsfrohen News-Magazin das Leben. Andere Zeiten, andere Sitten. Ein angebliches Rencontre von zwei testosteron-gesteuerten Chefbankern, bei dem der eine die Frau […]

Oh Epidemiologin, was sollen wir tun?

Was dem einen Organ sein WHO-Gesandter ist, ist dem anderen die Epidemiologin. Was CH Media kann, kann der andere Teil des Duopols schon lange. Von Aarau aus befragte man einen völlig unbekannten WHO-Sondergesandten, der eigentlich wegen Körperverletzung angeklagt werden müsste. So schmerzhaft waren seine Allgemeinplätze. Also suchte Tamedia, muss heute so sein, ein weibliches Gegenstück. […]