Offener Brief an die 78 Erstunterzeichner des Protests

Über 100 Journalistinnen bekamen insgesamt diese zweite Anfrage von mir. Aber wie bei der ersten ist die Antwort Schweigen. Tiefes Schweigen. Abgesehen von ein paar Abwesenheitsmeldungen und von der immerhin höflichen Antwort zweier Protest-Frauen, dass sie nicht antworten wollen. Ist das peinlich? Ist das dämlich? Und wie.

Sehr geehrte Damen (falls ich Sie unter diesem Begriff subsummieren darf)

Sie haben für Ihre Beschwerde den Weg an die Öffentlichkeit gewählt, sich aber bislang jeder Bitte um Stellungnahme verweigert. Ich hatte Sie vor der Publikation meines Artikels über diesen Vorfall alle dazu eingeladen, plus Jolanda Spiess-Hegglin und Philipp Loser.

Antwort (ausser den üblichen Abwesenheitsmails): null. Das ist etwas mager. Deshalb versuche ich es nun mit einem genauso öffentlichen Brief an Sie. Wenn ich das richtig verstehe, erwarten Sie auf Ihr Schreiben auch eine Antwort – so wie ich.

Sie haben klare Ansichten und Meinungen, ich habe nur Fragen.

Die einfach zu beantwortenden Fragen:

  1. Wenn Sie in einer verantwortlichen Stelle wären (und teilweise auch sind, trotz Ihrer Verantwortungslosigkeit gegenüber dem Arbeitgeber): Ein Redaktor (m/w/d) legt Ihnen ein Manuskript zur Beurteilung vor. Es beinhaltet gravierende Vorwürfe gegen ein Unternehmen, und zwar bezüglich Behandlung der Mitarbeiter. Es ist von einer unerträglichen, demotivierenden Arbeitsatmosphäre die Rede. Zum Beleg für diese Kritik sind rund 60 einzelne Vorwürfe aufgelistet. Alle anonymisiert, ohne Zeit- oder Ortsangabe, ohne Stellungnahme derjenigen, die hier für ihr Verhalten kritisiert werden.

Frage: Würden Sie dieses Manuskript zur Veröffentlichung freigeben?

Zweite Frage: Wenn ja, würden Sie es als frauenfeindlichen Akt empfinden, wenn Sie wegen Inkompetenz abgemahnt würden?

  1. Angenommen, Sie sind die Initiantin eines solchen Schreibens, das Sie intern in die Runde geben, mit der Bitte, es mitzuunterzeichnen und eigene Erlebnisse zu schildern, die dann anonymisiert würden. Sie erläutern dazu, dass das ein interner Protestbrief zuhanden der Geschäftsleitung und der Chefredaktionen sei, als Denkanstoss gemeint, als Aufforderung, dieses Problem endlich ernst zu nehmen und im Dialog Lösungen zu suchen.

Frage: Was würden Sie dazu sagen, wenn dieses Schreiben an die Öffentlichkeit gelangt, zudem noch über Jolanda Spiess-Hegglin?

Zweite Frage: Wenn Sie als Initiantin das nicht selber eingefädelt hätten, wie würden Sie darauf reagieren?

  1. Es gibt Erstunterzeichnerinnen, die mit der Veröffentlichung nicht einverstanden sind und auch nicht für ihr Einverständnis angefragt wurden. Diese sind aber bislang noch solidarisch und geben ihrem Unmut noch nicht öffentlich Ausdruck.

Frage: Was halten Sie von der flappsigen Bemerkung von Spiess-Hegglin, dass sie natürlich nicht mit allen Rücksprache genommen habe, bevor sie das Schreiben ins Netz stellte. Aber wer damit oder dadurch Probleme habe, solle sich doch einfach bei ihr melden?

Zweite Frage: Halten Sie dieses Vorgehen für anständig, höflich, ein Beispiel für Ihre Forderung, wie man miteinander umgehen sollte?

  1. Durch die Anonymisierung der Beispiele verwandeln sich konkrete Anschuldigungen in Pauschalvorwürfe gegen alle männlichen Mitarbeiter von Tamedia, da – vielleicht ausser der Autorin – niemand weiss, wer gemeint sein könnte.

Frage: Halten Sie diese Pauschalverurteilung für fair oder gerechtfertigt?

Zweite Frage: In allen Beispielen, im ganzen Protestschreiben ist der weibliche Teil immer das Opfer, der männliche immer der Täter. Halten Sie das für eine vertretbare Beschreibung des Redaktionsalltags?

  1. In dem Schreiben wird jede Art von Konflikt auf eine Gender- oder Geschlechterfrage heruntergebrochen.

Frage: Bedeutet das, dass hier sozusagen die Hauptkonfliktlinie in den Redaktionen von Tamedia verläuft?

Zweite Frage: Was können Männer machen, die sich ebenfalls diskriminiert fühlen?

  1. Es gibt weiterhin männliche Vorgesetzte, die die Qualität der Arbeit von weiblichen Untergebenen zu beurteilen haben.

Frage: Wie sollen die mit dem potenziellen Vorwurf umgehen, dass ihre Beurteilung nicht gerecht sei, sondern Ausdruck männlicher Überheblichkeit und Diskriminierung?

Zweite Frage: Wie soll sich ein Mann verhalten, der den Eindruck hat, er werde von einer weiblichen Vorgesetzten diskriminiert?

  1. Oberchefredaktor Arthur Rutishauser hat sich bereits für in dem Schreiben geschilderte Verhaltensweisen entschuldigt und sie als inakzeptabel bezeichnet. Genau wie die Geschäftsleitung und andere Chefredaktoren zeigt er sich betroffen von den geschilderten Vorfällen.

Frage: Was halten Sie von dieser Reaktion, angesichts der Tatsache, dass die Überprüfung der Vorhaltungen durch Claudia Blumer noch gar nicht begonnen hat?

Zweite Frage: Für wie kompetent halten Sie einen Chefredaktor, der ohne Faktencheck sofort die Richtigkeit von Behauptungen akzeptiert und sich entschuldigt?

  1. Innerhalb von Tamedia gibt es diverse Anlaufstellen, bei denen man sich melden kann, wenn man sich als Opfer von Mobbing, sexueller Belästigung oder allgemein ungerechtem Verhalten sieht.

Frage: Wie erklären Sie sich, dass diese Meldestellen im ganzen Jahr 2020 keine einzige solche Beschwerde erhielten, obwohl es sich laut Protest um ein strukturelles Problem handeln soll?

Zweite Frage: Wäre es nicht vielleicht sinnvoller gewesen, zuerst diesen internen Weg zu gehen, falls erfolglos, sich mit einem Schreiben an die GL zu wenden, falls erfolglos, erst dann den Weg in die Öffentlichkeit anzutreten?

  1. Bislang ist keine einzige der vielen Anschuldigungen verifiziert oder belegt worden. Keine der angefragten Unterzeichnern wollte die Frage beantworten, wie viele dieser Beispiele von ihr erlebt wurden. Claudia Blumer hat sogar explizit und öffentlich festgehalten, dass sie zwar unterzeichnet hätte, aber keines der Beispiele von ihr erlebt wurde, sie selber auch keinen ähnlichen Verhaltensweisen begegnete.

Frage: Sollte sich herausstellen, dass einige oder sogar viele dieser Beispiele nicht verifizierbar sind, Täter und/oder Opfer gar nicht mehr bei Tamedia arbeiten, welche Reaktion der Geschäftsleitung hielten Sie in diesem Fall für angemessen?

Zweite Frage: Sie haben das Protestschreiben aus Solidarität unterzeichnet, obwohl Sie selbst keine solchen Verhaltensweisen erlebten. Haben Sie immer noch Vertrauen in die Richtigkeit der Schilderung frauenfeindlicher Vorfälle?

  1. Für den Arbeitgeber gibt es diverse Verpflichtungen seinen Angestellten gegenüber. Dazu gehört auch eine Fürsorgepflicht. Der Angestellte wiederum ist nicht nur zur Ablieferung der vereinbarten Leistung verpflichtet, sondern hat auch weitere Verpflichtungen. Zum Beispiel Einhalten des Geschäftsgeheimnisses, Verhalten nach Treu und Glauben, Vermeiden von Rufschädigung.

Frage: Halten Sie die Vorwürfe für so gravierend, dass es unumgänglich ist, alle diese Verpflichtungen des Arbeitnehmers nicht einzuhalten?

Zweite Frage: Sind Sie sich bewusst, dass es für die Initiantin und auch für alle Erstunterzeichnerinnen durch dieses Verhalten eine fristlose Kündigung problemlos ausgesprochen werden könnte?

Gerne erwarte ich Ihre offenen Antworten bis Samstag, 20. März 2021, spätestens 9 Uhr – und bedanke mich im Voraus.

Sollten Sie Ihrerseits Fragen haben, gerne und jederzeit.

Dr. René Zeyer

Journalist BR

079/373 03 05

zeyer@zackbum.ch

zackbum.ch

 

 

26 KOMMENTARE
  1. Charles Gross
    Charles Gross says:

    Mit ihrem hilfreichen Katalog führen sie diese Frauen in der Erregungsblase vor. Da wird nichts kommen………..weil alle schachmatt.
    Ihr urheberrechtlich geschütztes Frageinstrument (Tool), dürfte eigentlich auch von grossem Interesse sein für diese Tamedia-Sonderkommission.

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  2. Columbo
    Columbo says:

    Ich hätte da an den Tagichef noch eine Frage: gibt’s für die mutlosen Damen arbeitsrechtliche Konsequenzen?

    Die zuständige Meldestelle wurde bewusst ignoriert. Internas wurden öffentlich. Das erforderliche Vertrauen ist unwiderruflich zerstört.

    Antworten
    • Benno Derungs
      Benno Derungs says:

      Ganz genau. Geschäftsschädigend. Im Arbeitsvertrag steht bestimmt etwas konkretes, wie frau sich verhalten MUSS.

      Antworten
  3. Simon Ronner
    Simon Ronner says:

    Ihre Frage zu Punkt 6 (s. auch untenstehende Antwort von Rod Palmer):

    Hier besteht ein Irrtum. Denn für diese Frauen ist Kritik von einem Mann grundsätzlich illegitim. U35-Feministinnen sehen sich als überlegene Wesen an, was ihnen nicht nur im Yoga («Du bist eine Göttin»), sondern auch im medialen Mainstream von allen Seiten regelrecht eingeprügelt wird. Da gleichzeitig Männer systematisch als Idioten, Trottel, toxische Mängelwesen diffamiert werden, führt das eben zu der Situation, wie wir sie nun haben.

    Für diese Frauen haben Männer jetzt nur noch die Schnauze zu halten und abzutreten, die Macht den Frauen zu übergeben.

    Antworten
  4. Adrian Venetz
    Adrian Venetz says:

    Religionsfreiheit: Ein absolut wichtiges und berechtigtes Anliegen. Aber eine kleine und laute Gruppe von Dogmatikern und Religionsfanatikern erschwert es, Mehrheiten zu gewinnen.

    Klimaschutz: Ein absolut wichtiges und berechtigtes Anliegen. Aber eine kleine und laute Gruppe von Dogmatikern und radikalen Klimaschützern erschwert es, Mehrheiten zu gewinnen.

    Tierschutz und weniger Fleischkonsum: Ein absolut wichtiges und berechtigtes Anliegen. Aber eine kleine und laute Gruppe von sektiererischen Veganern erschwert es, Mehrheiten zu gewinnen.

    Man ziehe nun die Parallelen zu diesem Thema.

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  5. .Victor Brunner
    .Victor Brunner says:

    Geehrter Zeyer, sie sind naiv und überschätzen die UnterzeichnerInnen des Briefes. Das sind Frauen die zwar schöne Artikel schreiben können die niemand wirklich braucht, aber sonst fehlt ihnen alles, Profil, Charakter, Anstand und vor allem der Mut zur sachlichen, auch hitzigen Auseinandersetzung. Keine der Frauen wird ihnen antworten. Sie haben sich verkrochen.

    Würde eine Frau antworten müsste sie ehrlicherweise zugeben dass sie von sexuellen Übergriffen, von Niedermachen nur gehört hat, Claudia Blumer. Dass sie in der Wellnessoase TA Media über einen gut bezahlten Job mit vielen Freiheiten verfügt und keine grossen journalistischen Ansprüche erfüllen muss, Vorgesetzte hat die sich schon mal vorbeugend entschuldigen und neuerdings lieber die Treppe nehmen als alleine mit einer Frau im Lift.

    Der Brief, aufgesetzt zum Tag der Frau, lanciert von ein paar leicht übergeschnappten Mimösli, mitunterschrieben von Frauen die meinen Solidarität ersetze das eigene Denken, hat den Frauen mehr geschadet als genützt. Zum Glück gibt es überall, in allen Schichten, in allen Berufen, in allen Tätigkeiten Frauen mit wirklichem Format, nicht aufgesetztem, die reden können, Ursachen nennen, belegen, sich der Diskussion stellen. Nur bei TA Media nicht. Die Unterzeichnerinnen brauchen das peinliche Wappler TV wo die Interviewten auch die Fragen formulieren dürfen. Wie bei Putin TV, Erdogan TV, Orban TV. Nächster Auftritt von Müller und Hiltmann wahrscheinlich bei Flachmaler und Weichspüler Gredig in seiner Sendung DIREKT, was natürlich wieder Realsatire wäre. Philipp Looser, Hätschelboy von Finn Cannonica, könnte dann eine Kolumne schreiben!

    Antworten
      • Mathias Wyss
        Mathias Wyss says:

        Tatsächlich. Gehe aber noch einen Schritt weiter: Solidarität steht bei diesen Frauen über der Loyalität zum Arbeitgeber.

        Antworten
  6. Rod Palmer
    Rod Palmer says:

    Frage von René Zeyer: «Es gibt weiterhin männliche Vorgesetzte, die die Qualität der Arbeit von weiblichen Untergebenen zu beurteilen haben.
    Wie sollen die mit dem potenziellen Vorwurf umgehen, dass ihre Beurteilung nicht gerecht sei, sondern Ausdruck männlicher Überheblichkeit und Diskriminierung?»

    Jede zukünftige Journalistin bei Tamedia müsste gerade diese Frage bei einer Einstellung SCHRIFTLICH beantworten müssen. Es ist nun die Zeit gekommen, wo sich jeder Arbeitgeber schweizweit juristisch absichern müsste, wenn er eine Frau einstellt. Boshafte (weibliche) Fallstricke könnten eine Unternehmung im MeeToo-Zeitalter sehr schnell in den Ruin treiben.

    Tamedia ist in einer ziemlich ausweglosen Situation, die sie selbst zu verantworten hat.

    Antworten
    • Sam Thaier
      Sam Thaier says:

      Richtig Rod Palmer. Frauen können in gewissen Berufen eine gewaltige, kostspielige Hypothek sein für eine Unternehmung. Anstatt hart und beständig zu arbeiten, wollen sie tagein tagaus Grundsatzdiskussionen kauen.

      Für’s troubleshooting und unter grossem Druck zu arbeiten, werden deshalb bei Tamedia immer Männer eingesetzt. IMMER.

      Antworten
  7. Sam Thaier
    Sam Thaier says:

    Die Fragen äusserst klug und präzis gestellt, Herr Zeyer. Für diese TA-Frauenrunde offenbar viel zu anspruchsvoll. Wegen Gruppendruck, Dummheit und Naivität hatten diese Frauen diese ganz üble Kampfschrift unterzeichnet.

    Zur Abwechslung eine Aussage der Tamedia-Journalistin Michèle Binswanger, die auf dem Portal „Persönlich“; 18.März 2021, folgendes sagte:

    „Natürlich musste auch ich manchmal für ein Thema kämpfen oder wurde damit nicht ernst genommen, von Männern wie von Frauen. Damit muss man leben“. Binswanger kommt als einzige klar mit der Thematik.

    Ärgere mich noch jetzt über diese Bigna Silberschmidt von SRF 10vor10. Ihr dreistes Kuschel-Interview auf SRF gegenüber diesen beiden Frauen Salome Müller/Hiltmann(Aleksandra Hiltmann müsste ihr sofort den Job kosten.

    Diese Silberschmidt hat ohne vertieften Rucksack den Aufstieg vom 20 Minuten zum SRF geschafft. Welcher Mann würde eine solche Karriere hinlegen?

    Antworten
    • Dieter Sorg
      Dieter Sorg says:

      Dieses «Interview» auf SRF fand ich ein ein riesiger Skandal.

      Man sehe sich einmal den Karriereverlauf dieser Bigna S. an:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Bigna_Silberschmidt

      Auf Wikipedia vermarket sie sich folgendermassen: «Sie setzt sich ein für ein nachhaltiges Leben und Gleichstellung. Gleichberechtigung, unabhängig von Geschlecht, der sexuellen Orientierung, der Hautfarbe oder des kulturellen Hintergrunds ist für mich eine Frage der persönlichen Werte, keine politische Haltung».

      Mit ihrer anpasserischen Haltung bei diesem Interview hat diese «Journalistin» alle Kriterien der Sorgfaltspflicht verletzt.

      Antworten
      • Eveline Maier
        Eveline Maier says:

        Die traurige Wahrheit bei SRF. Frauen wie Bigna Silberschmidt werden wegen ihrem Aussehen angestellt; Meriten sind eigentlich sekundär.

        Antworten
        • Rolf Karrer
          Rolf Karrer says:

          Ihr Karriereverlauf hat sie im Schnellzug absolviert. Alles ziemlich halbbatzig und ohne Vertiefung in der Materie. Nur Frauen mit ansprechendem Aussehen kriegen eine solche Karriere hin auf dieser Überholspur.

          Nach ihrem Studium hat Bigna Silberschmidt etwas gejobbt bei 20 Minuten. Danach für ein knappes Jahr bei der sehr unscheinbaren Schiller Kommunikation (heisst jetzt «hellozurich-agentur»). Seit 2015 bei SRF, wo sie nun uns, nach echt journalistischen Kriterien die ganze Welt erklären sollte………..Unverantwortliche Personalpolitik im Hause SRF.

          https://www.persoenlich.com/prcorporate-communication/journalistin-bigna-silberschmidt-neu-an-bord-312442

          Antworten
        • Theres Renner
          Theres Renner says:

          Beim Casting für dieses Stellenprofil wird darauf geachtet, dass die Frau gut vom Teleprompter ablesen kann. Weiter müsste sie attraktiv sein, selbst wenn SRF dieses Attribut nie zugeben würde.

          Alles spricht über Diversity. Erwarte folgedessen, dass auch eine sehr intelligente, aber (leider) hässliche Anchor-Frau eine Chance hat an der Front. Echte Diversity muss wirklich gelebt werden. Floskeln reichen nicht für eine echte Änderung.

          Antworten
          • Rolf Karrer
            Rolf Karrer says:

            Diskriminierung Ist der Gegenbegriff zu Diversity.

            Gerade diese empörten Frauen müssten sich im Klaren sein, dass diese Umschreibung nicht einfach eine nackte Worthülse ist.

            Ein Lackmustest bei diesen Frauen dürfte Klarheit schaffen, ob dieser angesagten Begriff auch echt gelebt wird.

          • Eveline Maier
            Eveline Maier says:

            Im Nordkoreanischen Zentralfernsehen darf die mittlerweilen 78 Jahre alte Ri Chun-hee gelegentlich noch die Nachrichten verlesen. Obwohl diese Frau pensioniert ist, wird sie für Spezialeinsätze immer noch gebraucht.

            Einverstanden Frau Renner, echte Diversity geht weiter als wir alle meinen………

          • Hans Keller
            Hans Keller says:

            Die Selektion beim Farbfernsehen bezüglich Telegenität, visuelle Attraktivität und mediale Wirkung, basiert nur zu oft im Unterbewusstsein. Mag sein, das nicht bloss das Aussehen zählt, aber vorallem.

            Das Unterbewusstsein steuert über 90 Prozent von dem, was wir täglich tun und denken. Es handelt sich dabei also um ein System, welches alles in unserem Leben steuert. Zudem nimmt es bis zu 80.000 Informationen in der Sekunde auf, verarbeitet diese und speichert sie ab.

    • Martin Schwizer
      Martin Schwizer says:

      Binswanger hat sich als eine der wenigen nicht diesen Pamphlet der Schwäche angeschlossen. Warum? Weil sie eine starke Frau ist und keine, die glaubt, sie müsse durch Quoten und besondere Rücksichtnahme (weil Frau) ihren Platz bekommen, nein, sie bekommt ihn wie jeder andere auch durch Leistung. Und sie verbindet das auch gleich mit Haltung, nicht zu verwechseln mit Opferhaltung.

      Antworten
  8. Simon Ronner
    Simon Ronner says:

    Herr Zeyer, wir lesen hier auf Zackbum Ihre Beiträge zu diesem Fall, plus diese Anfrage an die 78, bzw. inzwischen über 100.

    Auch lesen wir ab und zu im Tagi die Artikel dieser Truppe.

    Dabei wird augenscheinlich: Der Niveauunterschied ist viel zu gross, als dass mit der hier bitter notwendigen Rationalität etwas Vernünftiges aus einem Dialog erreicht werden könnte.

    Zu den eklatanten Verstössen gegen die Gesetze der Denklogik kommt eine aggressive Form der Selbstgerechtigkeit dieser Protestierenden. Letzteres ist das Resultat einer Radikalisierung durch gegenseitiges Bestätigen und sich-Aufschaukeln innerhalb einer abgeschotteten, sich stets noch extremer verengenden Bubble.

    Sind diese Leute einfach oberflächlich, infantil, dumm? Oder sind sie kalt, gierig, radikal egoistisch?

    Antworten
    • Marcella Kunz
      Marcella Kunz says:

      Die intellektuelle Überforderung war schon nach der ersten Anfrage deutlich. Zu Ihren Fragen am Schluss: von allem.

      Was auf den ersten Blick als Machtdemonstration herüberkommen mag, entpuppt sich zusehends als monumentales Eigentor dieser Protestierenden. Die Glaubwürdigkeitseinbusse ist nicht mehr zu korrigieren, und manch eine dürfte sich auf die Lippen beissen.

      Antworten
  9. Mathias Wyss
    Mathias Wyss says:

    Das Verhalten dieser Frau Blumer ist auch sehr seltsam. Als Führungskraft (stv. Inlandleiterin) die Unterschrift unter ein Dokument zu geben ohne Prüfung von dessen Wahrheitsgehalt, macht einen sehr unseriösen Eindruck und ist ein absolutes No-Go. Einfach so aus Solidarität im Hinblick auf den Frauentag. Das lässt tief blicken. Dass der Führungsetage nichts Schlaueres einfällt, als ausgerechnet diese Dame mit der Untersuchung zu beauftragen, zeigt die akute Führungsschwäche beim Tages-Anzeiger sehr deutlich auf.

    Antworten
    • Benno Derungs
      Benno Derungs says:

      Ganz klar. Nur eine externe Untersuchung wäre glaubwürdig. Claudia Blumer sollte dieses Mandat sofort zur Verfügung stellen. Sollte sie dies nicht machen, wird sie ein Leben lang mit dieser schmutzigen Geschichte verbunden sein.

      Antworten
    • Paul Wyss
      Paul Wyss says:

      Diese Claudia Blumer äusserst seltsam und unüberlegt. Ihre Situation unter dieser Prämisse als «Untersuchungsbeamtin» wird ein Fiasko werden.

      Antworten
    • .Victor Brunner
      .Victor Brunner says:

      TA hat keine Führungsriege, sondern Männer mit dem Rückgrat von HARIBO Gummibärchen. Keine wirkliche Führungspersönlichkeiten. Keine Frau oder Mann mit Führungsqualitäten würde es zulassen dass der Betrieb für den er/sie gerade steht von den eigenen Mitarbeiterinnen so in die Kacke gezogen wird. Bei TA Media stinkt der Fisch vom Kopf her. Vom Verleger über den Dr. Chefredaktor bis zum Chefredaktorenduo des TA das an Profillosigkeit nicht zu überbieten ist!

      Das wirklich Traurige, es gibt keine Alternativen zum TA. Supino hat die Presselandschaft in der deutschen Schweiz plattgewalzt und kann heute Schrott als Edelmetall verkaufen. Dafür kassiert er von den Abonnenten, von der Werbung, von allen SteuerzahlerInnen die zwangsweise TA Media und andere Verlagshäuser alimentieren müssen. Die sogenannte «Vierte Gewalt» als lauteste Jammergruppe neben der Landwirtschaft! Sie verhöhnen mit ihrer Gier jede/jeden UnternehmerIn die täglich und mit schlaflosen Nächten daür sorgen dass ihre MitarbeiterInnen Ende Monat Lohn erhalten, die Sozialleitungen bezahlt sind und die Kunden eine gute Dienstleistung. Diesen gilt mein Respekt, nicht den Haribos!

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