Quo vadis, Tamedia?

So ist das im Journalismus. In Ruhe die Welt ordnen, und dann klirrt’s im Glashaus.

Es ist nicht gerade alltäglich, dass sich der Zürcher Kantonsrat auf eine fraktionsübergreifende Mitteilung verständigt. SVP/EDU, SP, FDP, GLP, Grüne als gemeinsamer Absender? Aber hallo. Nur die fromme CVP-Mitte und die ebenso fromme EVP zierten sich.

Was ist der Anlass dafür, dass SVP und Grüne, FDP und SP gemeinsam zum Griffel greifen? Der Titel der Mitteilung lässt es schon erahnen: «Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen».

Zu diesem fraktionsübergreifenden Kalauer sah man sich angesichts der Berichterstattung aus dem Hause Tamedia veranlasst. Über Frauendiskriminierung im Kantonsrat? Nein, nicht ganz. Sondern über die Querelen am Unispital Zürich, im Speziellen um die Herzklinik.

Irritierend einseitige Berichterstattung?

Da hat auch der «Tages-Anzeiger» «mit der Veröffentlichung von Missständen unbestrittenermassen wichtige Aufklärungsarbeit geleistet», loben die Fraktionen. Um gleich im Anschluss ein sich akzentuierendes Problem von Tamedia anzusprechen: «Mehr und mehr aber hat die personalisierte, zunehmend einseitige Berichterstattung irritiert.»

Den Ergebnissen des Untersuchungsberichts der «Aufsichtskommission für Bildung und Gesundheit» sei deutlich weniger Platz «als der Verteidigung eigener Thesen» eingeräumt worden. Zudem habe sich der Tagi nicht hinterfragt, ob er sich nicht von einem Whistleblower habe instrumentalisieren lassen. Oder ob er seine Sorgfaltspflicht gegen alle Protagonisten und Institutionen «wahrgenommen hat».

Man rafft sich dann sogar zum kleinen Scherz auf: «Dieser Fall zeigt leider, dass sich Journalistinnen und Journalisten auch sitzend verrennen können.»

Natürlich findet es niemand gut, öffentlich in die Pfanne gehauen zu werden. Aber wenn sich fast alle Parteien im Kantonsrat darauf verständigen, Tamedia dringlich nahezulegen: «Lesen Sie die Erklärung des Schweizer Presserats zu den Pflichten von Journalistinnen und Journalisten und nehmen Sie diese ernst!», dann klirrt es nicht nur im Glashaus Tamedia, sondern wegen des Holzgebälks ist auch noch Feuer im Dach.

Die Liste der Probleme wird länger und länger

Man muss inzwischen von einer Krise sprechen. Schmerzliche Reduktion des Angebots, Krankschrumpfung der Redaktion. Einheitssauce, die sich aus Zürich über alle Kopfblätter von Basel bis Bern und anderswo ergiesst. Aushungern der Lokalredaktionen, die gebrochenen Versprechen in Bern, der dividendengetriebene Kurs des Managements, das durch unzählige Profitcenter den Gewinn optimiert.

Eine zunehmende Tendenz, nicht nur in diesem Fall, parteilich in eigener Sache zu werden, sich auf einzelne Personen einzuschiessen. Erinnert sei an den Fall Jean-Claude Bastos. Der Geschäftsmann wurde aufgrund von gestohlenen Geschäftsunterlagen an den Pranger gestellt und ruiniert. Anschliessend stellte sich heraus, dass kein einziger der vielen Vorwürfe vor Gericht Bestand hatte.

Schliesslich ist es den kommentierenden Journalisten deutlich anzumerken, dass Existenzängste, der Bedeutungsverlust der Printmedien, der eigene Bedeutungsverlust zunehmend zu arroganter Rechthaberei führen. Der zurechtweisende, fordernde, Zensuren verteilende, besserwisserische Kommentar wird immer häufiger als Zufluchtsort missbraucht, als Möglichkeit, sich Pseudobedeutung zu verschaffen.

Anfüttern lassen statt eigene Recherche

Eigene Recherche wird – mangels Ressourcen – immer häufiger durch die Verwendung von angefüttertem Material ersetzt. Ein Whistleblower im Fall Unispital, interessierte Kreise im Fall Vincenz, die Teilnahme am Ausschlachten von Hehlerware, euphemistisch als Leaks oder Papers bezeichnet. Dramatische Fehleinschätzungen wie bei den vorletzten Präsidentschaftswahlen in den USA, Konzernjournalismus, fehlende Selbstkritik, zunehmender Gesinnungsjournalismus, abnehmende Funktion als Plattform für freie Meinungsbildung. Schliesslich die kritikfreie und wirtschaftlich getriebene Übernahme von immer mehr Artikeln aus der «Süddeutschen Zeitung», faktisch die gesamte Auslandberichterstattung wird aus München angeliefert.

Die Liste wird immer länger. Dazu noch der Protest von 78 Mitarbeiterinnen über frauenfeindliche Arbeitsbedingungen. Nun auch noch fast der gesamte Kantonsrat, der in seltener Einmütigkeit dem «Tages-Anzeiger» die Kappe wäscht, wie man es so noch nie gesehen hat.

Zeit für energische Massnahmen

Werdstrasse, ihr habt ein Problem. Nicht zuletzt Eure Selbstgerechtigkeit fällt Euch jetzt auf die Füsse. Ihr habt so viele Probleme gleichzeitig, unterfüttert mit einem garstigen wirtschaftlichen Umfeld, dass es mit beruhigenden Geräuschen und den üblichen Ankündigungen der Besserung, der Veränderung, der Neuorientierung nicht getan ist. Denn auch hier stinkt der Fisch vom Kopf. Wer sich all diese Kritik anhören muss, wer zudem als Co-Chefredaktoren von der eigenen Belegschaft so angerempelt wird, nachdem sie schon ins zweite Glied zurückgestossen wurden, die müssen gehen. Zweifellos.

Aber zuerst beschwichtigen

So sieht das Hissen der weissen Flagge mit Buchstaben aus.

Nach einer Denkpause haben Priska Amstutz und Arthur Rutishauser beschlossen, sich «in eigener Sache» zu Wort zu melden. Von allen denkbaren Varianten haben sie sich für das gesenkte Haupt und den blinden Glauben an den Wahrheitsgehalt der Behauptungen im Protestschreiben entschieden: «Wir haben diese Schilderungen mit grosser Betroffenheit gelesen. Zahlreiche erwähnte Beispiele sind nicht akzeptabel. Jegliche Art von Belästigung und Diskriminierung wollen wir nicht tolerieren.»

Es ist berührend und beelendend zugleich, wie hier die Leitungsebene von Tamedia einknickt und sich Asche aufs Haupt streut. Dabei ist bislang keine einzige dieser anonymen Schilderungen verifiziert worden. Dabei gibt es genügend Gegenmeinungen und bedeutende Mitarbeiterinnen, die sich dem hier entstandenen Gruppendruck nicht gebeugt haben. Dazu bald mehr.

16 KOMMENTARE
  1. Martin Schwizer
    Martin Schwizer says:

    Der Tagi ist in der Sackgasse angekommen. Täglich linkideologischer Einheitsbrei in den Meinungsspalten, der Moralfinger zu oberst, die Inquisition gleich um die Ecke. Immer. – Das ist definitiv kein Journalismus mehr. Der Fisch ist fett und ungeniessbar geworden. Nur den Kopf auszuwechseln wird nicht reichen. Da muss viel mehr entsorgt werden. Vor allem die Gehässigheit anderen Meinungen und Positionen gegenüber. Der Tagi ist nämlich längst eine Kampfschrift des linksideologischen Mainstreams geworden. In weiten Teilen deshalb nicht lesenswert, sondern verzichtbar.

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  2. Victor Brunner
    Victor Brunner says:

    Tollhaus TA Media! 78 Frauen beschuldigen in einem Brief an die GL Männer des Sexismus und der Frauenfeindlichkeit, natürlich ohne konkrete Namensnennung. Der Verdacht dass da geschummelt wurde ist naheliegend. Was macht die Führung bei TA Media? Sie implodiert, dabei gibt es für ein solches Machwerk das mehrheitlich Mobbing an Männer ist nur eines «return to sender».

    In den Medien verspricht Dr. Arthur Rutishauser einen Kulturwandel, Priska Amstutz droht den Frauenanteil, heute 38%, anzuheben, ob TA Media nicht schon heute zuviele Quotenfrauen hat. Das Resultat kann in den Blättern gelesen werden. Mahnfinger- und Belehrungs»journalismus», LeserInnen bevormunden, «wir müssen», wir dürfen nicht». Journalistinnen die sich als einzige moralische Instanz sehen, eigentlich nur hysterische Feministinnen oder Genderwahnsinnige sind. TA Media sollte sich von diesen Frauen trennen, neue einstellen die wirklich einen Fokus haben und schreiben können, die gibt es, leider nicht viele bei TA Media. Folge wenn von zugekauften Blättern Leute übernommen werden mussten nur dass sie nicht auf der Strasse stehen!

    Witzig, die Frauen fordern Respekt. Aleksandra Hiltmann hat auch unterzeichnet. Sie schrieb letztes Jahr einen Artikel über RollkofferbenützerInnen, pauschal hat sie diese der Verbiederung bezichtigt, ca. 40% aller Reisenden weltweit verwenden Rollkoffer, auch LeserInnen von TA und SoZ benützen diese Dinger. Das Beispiel zeigt exemplarisch wie arrogant einige dieser Frauen ticken.

    TA Media braucht einen Kulturwandel, ein Bekenntnis zu anspruchsvollen informativen Journalismus, dazu braucht es fähige Frauen und Männer, nicht Leute die ihre persönlichen Frustrationen, Egozentrik und Langeweile den LeserInnen zumuten. Das ist ein Kraftakt, vorallem braucht es den Mut sich von einigen der hysterischen und mobbenden Unterzeichnerinnen zu trennen, bei Büttner konnte man das auch. Die AbonnentenInnen werden es danken, wenn nicht gehandelt wird gehen die Abozahlen spätestens nach Corona weiter den Bach runter.

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  3. Andi
    Andi says:

    Vor zirka fünf Jahren hat sich unter anderem Res Strehle unter Druck setzen lassen und dem Ziel einer Frauenquote von 30% zugestimmt. Warum? Er wollte sein linkes Umfeld und die quengelnden Frauen besänftigen. Der Verleger wiederum sah die Chance, sich als modernen VRP und Frauenförderer zu geben.

    Nun ging der Schuss hinten los.

    Das kommt davon, wenn man pour la galerie agiert, dem linken Gekläffe der Bubble-Schreibtäterschaft städig nachgibt und den Bereich publizistisch nicht führt, respektive an der langen Leine lässt. Alles, weil man gefallen will (wem eigentlich?).

    So konnte sich der Tagi in den letzten Jahren zu einem veritablen, von viel persönlichem Hass auf politische Akteure getriebenen Agitationsorgan entwickeln, dessen Auslandberichterstattung obendrein von der Süddeutschen okkupiert wurde. Beim Tagi nennt man das übrigens Kooperation. Gute Nacht.

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    • Kurt Theiler
      Kurt Theiler says:

      Es sind zwar bloss wenige quengelnde Frauen auf dieser TA-Redaktion, diejenigen haben aber quasi die ganze Redaktion in Geiselhaft genommen. Den Stellenwert dieser 78 Unterschriften soll man gefälligst richtig einordnen. Mit Ausnahme der Claudia Blumer, die dummer-naiverweise unterschrieben hat, sind keine nennenswerten Leistungsträgerinnen auszumachen.

      Ganz klar Andy, der Teddybär Strehle war die Initialzündung für diesen jetzigen seismologischen Ausbruch. Mit seiner 30% Frauenquote hat er damals den Niedergang des TA eingeleitet.

      Dumm gelaufen Herr Supino, was machen sie jetzt?

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      • Hans Keller
        Hans Keller says:

        Wie im Fussball braucht es gelegentlich harte Retouchen. Würde bei der Frauschaft genau hingucken und einige dieser launenhaften Unruhestifterinnen umgehend strafversetzen. Solche Signale können auch für die vielen Mitläuferinnen auf dieser Redaktion heilsam sein.

        Der Obercoach und die beiden Coachs müssten auch neu besetzt werden, weil sie offenbar ihre Autorität völlig verloren haben.

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  4. Simon Ronner
    Simon Ronner says:

    Die Geister, die der Tagi selbst rief…

    Es beginnt sich nun zu rächen; die konsequent linke Ausrichtung; die Prinzipienlosigkeit; das feige Anpassertum an den – oder einem vermeintlichen – Zeitgeist.

    Alles ein Vorgeschmack auf das, was bald noch kommt: In der linken «New York Times» werden aktuell gemässigte Linke rausgemobbt. Bloss links sein genügt einfach nicht mehr. Der militante, intolerante «Woke»-Aktivismus kennt keine Gnade mit Abweichlern.

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  5. Benno Derungs
    Benno Derungs says:

    Sich selber wünscht sie für die Zukunft noch mehr Gelassenheit. «Ich bin oft wie eine Tischbombe“.
    Aussage von Daniela Laager im «Der Landbote», 24.Mai 2014

    Gut gesagt. All diese Tischbomben auf der Tagesanzeiger-Redaktion sind wohl eine zuviel………

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  6. Rolf Karrer
    Rolf Karrer says:

    Nehme mal an, dass Rutishauser/Amstutz in einem Jahr wieder ritualmässig ähnliches Schreiben könnten. Es gehört zur Folklore dieses «Tag der Frau» hardnäckig Position zu besetzen (bis zum Überdruss).

    Denke auch, dass nebst der Entlassung dieser Rädelsführerinnen auch eine Neubesetzung der Oberchefredaktion nötig sein wird. Kann doch nicht sein, dass ein Chef von einer dieser aufmüpfigen, bewegten Frauen runtergemacht wird. Als Verantwortlicher einer bedeutsamen Tageszeitung hat er jegliche Autorität verloren.

    Würde übrigens auch gerne erfahren, ob die Absenzenquote (wegen Krankheit und Unpässlichkeit) von Frauen bei Tamedia derart hoch ist? Belastbarkeit drückt sich halt auch auf dieser Ebene aus……..

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    • Peter B.
      Peter B. says:

      Das sehe ich anders. Eine hohe Absenzenquote zeigt vor allem Mängel in der Führung auf. Und wenn sich ein so grosser Teil der Mitarbeiterinnen nicht wohl fühlt, dann hat die Führung ebenfalls versagt, völlig unabhängig davon, was sich beweisen lässt. Führung heisst bei TX immer häufiger, die Klickoptimierung durch die Ware Mitarbeiter sicherzustellen. Das rächt sich jetzt.

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      • Sam Thaier
        Sam Thaier says:

        Kann wirklich so sein, wie sie sagen, muss aber nicht. Der Druck hat überall gewaltig zugenommen und nicht bloss in den Medien.

        Auffallend ist aber, dass die Sonderwünsche und Extrawünsche von weiblichem Personal (insbesondere auch im Medienzirkus) ein Mass angenommen hat, dass kaum zu bewältigen ist. Mittlerweilen ist es gar auch zu einer Hypothek geworden Frauen anzustellen, weil das ständige Herummotzen und Hinterfragen zu einer gewaltigen Belastung geworden ist. Allzu viel wird unter die feministische Formel «frauenfeindlich» verpackt. Als Beispiel die Aussage in diesem Pamphlet, dass bereits die Feststellung «einer mangelnden Belastbarkeit» zu einer mentalen Psychose führen konnte. Möchte wirklich festhalten, dass nicht bloss einem Mann gesagt werden darf, dass er/sie den Job ungenügend macht. Voilà.

        Die ständige Rücksichtsnahme gegenüber diesen querulantischen Frauen auf der Redaktion hat dazu geführt, dass die Redaktion oft handlungsunfähig geworden ist. Alles und jenes wird auf den feministischen Prüfstand geworfen mit Grundsatzdiskussionen blabla.

        Es wäre auch DIE Aufgabe der Frau Chefredaktorin Priska Amstutz für Ordnung zu sorgen. Sie hat halt auch versagt, weil sie eine ganz klare Quotenfrau ist. Mangels Qualitäten, konnte sie sich nie behaupten gegenüber diesen bestimmenden Querulantinnen.

        So hat sich die «Büchse der Pandora» geöffnet………. Es wird jetzt wohl die Aufgabe von Pietro Paolo Supino sein, für Ordnung zu sorgen (Herr Supino wird diesen Kommentar lesen).

        Auf der Redaktion braucht es jetzt nicht gerade einen Typen a la Peter Uebersax, dem einstigen harten Blick-Chefredaktor. Was es brauchen würde ist einen angesehenen Leader, der sich von Niemandem einseifen lässt; auch von einem sehr kleinen Kreis von motzenden Frauen nicht.

        Gute Besserung Frau Tamedia.

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        • Peter Koch
          Peter Koch says:

          Als Aktionär der TX Group kann ich diesem Fall-out auf dieser Redaktion nicht mehr zusehen. Habe im April 2011 für diese damalige Tamedia- Aktie CHF 142.- bezahlt. Jetzt ist sie nach zehn Jahren (TX Group) noch die Hälfte wert.

          Herr Supino glauben sie mir, dass man auf dieser Redaktion nicht alles harmonisieren kann. Tolerieren sie für einmal die KONSTRUKTIVE DISHARMONIE im Interesse des Ganzen. Stückeln sie für einmal einen Biberfladen (kann auch eine Zuger Kirschtorte sein) nicht in sieben gleiche Stücke, sondern in drei völlig ungleiche.

          Dieses üble Störmanöver einiger weniger Prinzessinnen kann nicht hingenommen werden. Die TX Group ist keine Kuschelecke für sozial-auffällige und unzufriedene Frauen, die sich Journalistinnen nennen.

          Handeln sie auch im Interesse der Aktionäre. Eine total neubesetzte, HANDLUNGSFÄHIGE Chefredaktion scheint mir auch nötig zu sein, weil der Schaden nun da ist.

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    • Gerold Ott
      Gerold Ott says:

      Mittlerweilen gibt es auf den Redaktionen mehr Glimmstengel rauchende Frauen als Männer.

      Drückt sich so emanzipatorische Zufriedenheit aus?

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  7. Tim Meier
    Tim Meier says:

    Eingeknickt? Zu den Evidenzen fehlt noch ein Foto mit Rutishauser & Amstutz wo der Kniefall zelebriert wird. Beispiele wurde in den Medien der TX Group letzten Herbst zur Genüge geliefert. Also, go ahead!

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  8. Sam Thaier
    Sam Thaier says:

    Der Patient (auf der Intensivstation) Tamedia mit all seinen Brandherden präzis beschrieben. Danke Herr Zeyer. Das heutige Schreiben «In eigener Sache» vom Duo Amstutz/Rutishauser ist wundersamerweise gar unterwürfiger formuliert als die gestrige Note aus dem Buckingham Palace.

    Einverstanden, dieser lähmende «gender war» initiiert von wenigen Rädelsführerinnen verlangt nach einer einschneidenden und mutigen Korrektur. Kein Wunder, ist Herr Supino sehr erbost über diese Querschlägerinnen im Amok-Modus. Erstaunt bin ich ohnehin, wie mündige Frauen einen solchen Wisch mit aufwiegelnden Behauptungen unterschreiben können. Er repräsentiert bestimmt nicht die Mehrheit der Frauen im Betrieb.

    Die zwei bis drei Querulantinnen muss man umgehend aussortieren. Die Tamedia gebe ihnen doch eine zweckgebunde Abfindung von je CHF 200000.- für ihre privaten journalistischen Projekte. Gut investiertes Geld, weil diese ständigen Querelen dieser Troublemakerinnen schaden der Unternehmung immens. Empfehle ihnen noch die erfahrene Patrizia Laeri ins Boot zu holen.

    Ziel für diese sehr hungrige Frauentruppe sollte sein, eine Publikation auf die Beine zu stellen, die ihr Publikum findet. Viel Erfolg, sehr ehrlich gemeint !

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