Tamedia: selber schuld, ihr Machoschweine!

Die toleranten Frauenversteher im Haus der politischen Korrektheit haben nun das Geschenk. Ein Protestschreiben von 78 Mitarbeiterinnen mit absurden Forderungen und Weinerlichkeiten.

Erst als ein paar der unterzeichnenden Frauen und Oberchefredaktor Arthur Rutishauser gegenüber ZACKBUM bestätigten, dass dieses Schreiben authentisch ist, konnten wir es glauben.

Denn wir hatten im Hinterkopf, dass ein begabter Imitator diesen vierseitigen «Protestbrief» nebst «Forderungen» verfasst haben könnte. Denn den Inhalt trauten wir nicht mal den 78 Unterzeichnerinnen zu.

Der uns vorliegende Brief hebt damit an, dass «erneut mehrere talentierte, erfahrene Frauen gekündigt» hätten. Aus «Resignation und Frust darüber», dass sich die Situation der Frauen in den Tamedia-Redaktionen nicht verbessert, sondern sogar verschlechtert hätte. «Trotz anderslautender Statements.»

Dagegen teilte die Geschäftsleitung ebenfalls Freitagnachmittag den Zwischenstand bei der Arbeitsgruppe «Diversity» unter Leitung von Priska Amstutz, Unter-Co-Chefredaktorin beim «Tages-Anzeiger», mit. Hier wird unter anderem festgehalten, dass in der Geschäftsleitung von Tamedia das Verhältnis Männlein Weiblein «relativ ausgeglichen» sei. Noch besser: «Die Lohngleichheit wird regelmässig mittels Lohnanalysen überprüft. Diese zeigen, dass es keine Hinweise auf systematische Unterschiede gibt.»

Das Schreiben in seiner vollen Pracht: Schreiben_GL

Zustände bei Tamedia wie in Saudi-Arabien?

Aber laut dem Protestschreiben müssen in Wirklichkeit Zustände auf den Tamedia-Redaktionen herrschen, an denen Fundamentalisten, Burka-Befürworter und religiöse Irre ihre helle Freude hätten. Denn fast wie in Saudi-Arabien würden Frauen «ausgebremst, zurechtgewiesen oder eingeschüchtert». Schlimmer noch: «Sie werden in Sitzungen abgeklemmt, kommen weniger zu Wort, ihre Vorschläge werden nicht ernst genommen oder lächerlich gemacht.»

Kein Wunder, dass die Tamedia-Frauen so daran gehindert werden, ihre Arbeit «motiviert, hartnäckig, leidenschaftlich» zu machen. Also arbeiten sie offenbar demotiviert, kurzatmig und leidenschaftslos. Der Umgangston sei «harsch», oft auch beleidigend. Da soll doch «ein Mitglied der Chefredaktion» einer Redaktorin gesagt haben, «sie sei überhaupt nicht belastbar».

Da sämtliche Täter, Opfer, Gegangene oder noch Leidende nur anonym im schlechtesten «Republik»-Stil vorkommen, lässt es sich leider nicht eruieren, ob die Redaktorin nach dieser sexistischen, ungeheuerlichen Beleidigung notfallmässig ins Spital eingeliefert werden musste, sich seither in einer Burn-out-Klinik gesund pflegen lässt oder unter schweren Medikamenten arbeitsunfähig geschrieben wurde.

Das Problem bei Tamedia ist – «strukturell»

Auf jeden Fall, das Wort kennen wir aus allen Formen der Diskriminierung, die Probleme seien «strukturell». Aber, so wie «Black lives matter» vor allem in der Schweiz das unerträgliche Schicksal der Schwarzen deutlich verbessert hat, auch hier gibt man, Pardon, frau, sich kämpferisch: «Wir sind nicht bereit, diesen Zustand länger hinzunehmen.»

Nehmt das, ihr Macho-Männer an den Schalthebeln, hier kommen die Frauen und fordern. Selbstverständliches («wir erwarten, mit Anstand und Respekt behandelt zu werden»), natürlich eine «anonymisierte Umfrage», wo frau ungehemmt losschimpfen kann. Ein Kessel Buntes zusammen mit Absurditäten. Es soll und muss mehr Frauen in «Führungspositionen» geben, «neue strategisch wichtige Teams» sollen «von Anfang an mit mindestens einem Drittel Frauen besetzt werden». Dann natürlich das Übliche, Frauenförderung und eine Diversity-Beauftragte (oder ein -beauftragter, immerhin).

Aber was sind schon Forderungen ohne Ultimatum: «Wir erwarten bis zum 1. Mai 2021 konkrete Vorschläge zur Umsetzung unserer Forderungen.» Unterschrieben ist das Ganze von Salome Müller, der Meisterin des non-binären Gendersternchens, bis Andrea Fischer, altgediente, aber unauffällige Tamedia-Redaktorin seit über 21 Jahren. Allerdings: Was ist schon ein Ultimatum ohne Drohung? Wenn nicht, dann verstopfen wir mit Tampons das Männerklo? Da müsste doch etwas kommen.

Die Auflistung des täglichen sexistischen Grauens

In einem «Anhang» wird dann auf siebeneinhalb Seiten das unerträgliche Höllenfeuer mit Beispielen lodern gelassen, dem sich Tamedia-Redaktorinnen ausgesetzt sehen. Erniedrigungen, anzügliche Bemerkungen, sexistische Schweinereien, gar Schlimmeres erwartet hier der erschütterte oder voyeuristische Leser, je nachdem.

Beide werden bitter enttäuscht. Es ist eine peinliche, entlarvende, erbärmliche Auflistung von mehr oder minder dümmlichen Sprüchen, die in jedem grösseren Unternehmen gesammelt werden könnten. Jede wirklich unter männlicher Unterdrückung und primitiver Anmache leidende Frau würde sich darüber totlachen. Ein paar Müsterchen? «Du bist hübsch, du bringst es sicher noch zu was.»

«Als jemand das Thema Gendersternchen vorschlug, hiess es erst, es sei schon genug «Klamauk» zum Thema gemacht worden. Das richtete sich nicht per se gegen eine Frau, aber gegen die Art des gendergerechten, integrierenden Schreibens.»

«Bei einem Text, der ausschliesslich von der Perspektive junger Frauen handelte, sagte der ältere Vorgesetzte: «Es ist falsch, was du schreibst.»

«An Sitzungen wiederholen Männer oft die Ideen, die in den ersten 5 Minuten von Frauen des Meetings vorgebracht wurden. Die Männer ergänzen die Idee nicht, sondern sagen einfach dasselbe, ohne zu erwähnen, dass die Idee von Kollegin xy stammt.»

«Aber ihr seid doch mitgemeint, wenn man das generische Maskulinum benutzt.» – «Nein, ich fühle mich nicht mitgemeint. Du weisst nicht, wie ich mich fühle.» – «Ihr seid mitgemeint. Das ist historisch so.»

«Es wird uns Journalistinnen nicht zugetraut, entsprechend unseres journalistischen Instinkts und unserer Expertise Themen zu erkennen und journalistisch umzusetzen.»

«In einer Blattkritik wurde der Einstieg eines Textes über den historischen Frauenstreik kritisiert: «Wir sollten ob unserer Begeisterung nicht unser Urteilsvermögen aufgeben.»»

«Ich: «Verdienen Männer hier denn mehr als Frauen, wie ist es so mit der Lohngleichheit?» Antwort, schreiend: «Du musst den Vertrag ja nicht unterschreiben.»»

Habe ich das erfunden? Nein, unmöglich. Ist das ernstgemeint? Nun ja, das ist zu befürchten. Warum ist das so? Das kommt davon, wenn sich die beiden verzwergten Co-Unter-Chefredaktoren in feministischer Kampfschreibe überbieten wollen. Das kommt davon, wenn die Führung des Ladens jedes Mal zusammenzuckt, wenn eine weder des Schreibens noch der deutschen Rechtschreibung mächtige Redaktorin Schwachsinn wie die allgemeine Einführung des Gender-Sternchens, den Kampf gegen die Unterdrückung der Frau innerhalb und ausserhalb der Redaktion einfordert.

Wer noch nicht genug hat: Brief an CR_GL von 78 Tamedia-Frauen 05.03.2021

Wenn fehlgeleitete Verbal-Radikal-Feministinnen das Unterdrückungssymbol Verschleierung zum Ausdruck weiblicher Selbstbestimmung in der Kleiderwahl umlügen, dabei sogar noch von führenden, männlichen Opportunisten unterstützt werden, wenn jede verbale Attacke zum sexistischen Übergriff umgedeutet wird, dann kommt es zu solchen Metastasen der abgehobenen Idiotie.

Dieses Bedürfnis nach usurpiertem Phantomleiden

Es ist diese Haltung des geliehenen Opferstatus, des Leidens an Phantomschmerzen, dieser Stellvertreterkrieg mangels echten Schlachten und Opfern, die Umdeutung von Nichtigkeiten zu Gewalttätigkeiten, die unglaublich nervt. Weil Redaktorinnen in der geschützten Werkstatt Tamedia auch gerne mal so richtig als fürchterlich unterdrückte, ausgegrenzte, misshandelte, sexistisch angegangene, ständig von Männergewalt, Vergewaltigungsversuchen und brutalster Unterdrückung leidende Frauen gesehen werden möchten.

Aber weil niemand sie so sieht, weil es nicht so ist, weil bei Tamedia jeder Vorgesetzte weiss, dass er ein Riesenproblem hat, wenn eine Mitarbeiterin die Kritik an ihrem völlig gescheiterten Text flugs als Ausdruck männlicher Unterdrückung von fraulichen Perspektiven umdeutet, wird dem Wahnsinn Tür und Tor geöffnet.

Wo zu viel Verständnis vorhanden ist – oder geheuchelt wird –, wächst das Unverständliche in den Himmel.

Wunderlich ist nur: Von allen Chefchefs abwärts bis zu Pygmäen-Chefs wie Mario Stäuble und anderen wird wortreich, erschütternd die vielfältige Unterdrückung, der Missbrauch der Frau, gerade in der Schweiz, angeprangert. Aber wenn es so schlimm ist, wie diese 78 Redaktorinnen behaupten, wenn es bei Tamedia täglich schlimmer wird, wieso haben denn all diese Frauenversteher, diese Kämpfer für Gleichberechtigung, diese unerschrockenen Kommentarschreiber gegen jede Form von männlichem Sexismus, das denn nicht in ihrem nächsten Umfeld bemerkt?

Wieso merkt das denn keiner der männlichen Kampffeministen bei Tamedia?

Da kann es nur drei Erklärungen geben. Die unterzeichnenden Redaktorinnen haben in ihrer Gesinnungsblase völlig den Bezug zur Realität verloren. Oder aber, sie wollen nun vereint jede Kritik an ihrem professionellen Ungenügen von vornherein verunmöglichen. Oder, alle männlichen Wortführer für die Sache der Frau sind in Wirklichkeit abgrundtiefe Heuchler.

Die Wahrheit dürfte aus all diesen drei Teilen bestehen. Selber schuld, aber wer möchte denn jetzt gerade ein männlicher Vorgesetzter sein, der einer weiblichen Untergebenen näherbringen muss, dass ihr Text schlichtweg Schrott, unbrauchbar, nicht zu retten, schwachsinnig, fehlerhaft, unlogisch, nicht durch Fakten abgestützt ist? Zudem Ausdruck einer mehr als schlampigen Recherche? Das arme Schwein sitzt fünf Minuten später – von einer Fristlosen bedroht – bei Human Resources und muss sich gegen den Vorwurf verteidigen, er habe die Redaktorin als Schlampe tituliert.

Wobei sie das atomare Argument über ihm explodieren lassen darf: «Wie auch immer, ich habe das aber so empfunden.» Und wer, ausser wir bei ZACKBUM, würde sich trauen, dieses 12-seitige Schreiben als Bankrotterklärung aller Anliegen, für die sich die Frauenbewegung zu Recht in den letzten hundert Jahren eingesetzt hat, zu bezeichnen?

Wer den Wahnsinn wuchern lässt, wird von ihm verschlungen

Denn es war, ist und bleibt klar: Es gibt gute Texte, mittelmässige Texte und Schrott. Dafür gibt es keine objektiven Kriterien, aber doch vorhandene. Keines dieser Kriterien hat mit dem echten oder eingebildeten Geschlecht des Autors zu tun. Lässt Tamedia diesen selbst gezüchteten Unsinn wirklich ausarten, dann wird das Haus bald einmal auch Fragen wie in Holland diskutieren müssen. Wer denn überhaupt legitimiert ist, über welche Themen wie zu schreiben. So wie dort ernsthaft debattiert wird, wer das pubertäre Gedicht von Amanda Gorman übersetzen darf. Wohl nicht eine weisse Frau mit ganz anderem kulturellem Hintergrund als die hinaufgejubelte schwarze Gebrauchslyrikerin aus den USA.

Die Tamedianerinnen wärmen einfach einen der urältesten demagogischen Kniffe auf diesem Gebiet auf. «Diese Arbeit ist unterirdisch schlecht.» – «Das sagst du nur, weil ich eine Frau bin.» – «Nein, das sage ich, weil die Arbeit ein Pfusch ist.» – «Du als Mann kannst das doch gar nicht beurteilen.» – «Doch, auch als weisser, heterosexueller, privilegierter alter Mann kann ich beurteilen, wie die Arbeit einer schwarzen, lesbischen, unterprivilegierten jungen Frau ausgefallen ist.»

Alle Apologeten eines Glaubens, einer Ideologie, einer Diktatur behaupten, dass es bestimmte Voraussetzungen braucht, um etwas beurteilen zu können. Sei das das Tragen eines Kopfschmucks, das richtige Verstehen eines heiligen Buchs, die dialektisch-materialistische Analyse der objektiven Klassenverhältnisse, die einem nur nach tiefen Studium der Werke von Marx/Engels zusteht – oder das Vorhandensein oder die Abwesenheit bestimmter Geschlechtsorgane oder Hautpigmente. All das ist immer wieder der gleiche Schwachsinn, der immer wieder besiegt werden muss.

Denn merke: Wenn man dem Wahnsinn nicht rechtzeitig und energisch Einhalt gebietet, dann will er die Herrschaft ergreifen. Oder die Frauschaft.

25 KOMMENTARE
  1. Rober Holzer
    Rober Holzer says:

    Helmut Karasek zum Thema. (Frauen) Ihr tausendfaches Weh und Ach.
    Buchempfehlung, nicht nur für Mitarbeiter*i*n*e*n.

    Antworten
  2. Martin Schwizer
    Martin Schwizer says:

    Dass der Leuchtturm der Woke-Gesellschaft, das Epizentrum der Politischen Korrektheit in Wahrheit ein Freudenhaus der Männer und zugleich Ausbund an Niederträchtigkeiten ist, kann – zweimal bedacht – nicht verwundern. Wer jeden Tag mit dem Moralfinger die Leser belehrt, der kann eigentlich nur ein unterdrücktes Wesen sein, der in seinen dunklen Minuten die Frauen in der Umgebung erniedrigen muss, ansonsten er ja gar nicht wissen kann, über was er morgen wieder scharfrichterlich moralinübersäuertes servieren muss. Schliesslich muss das Manna der Tadellosigkeit täglich unter die Leute gebracht werden, ansonsten wieder einmal die Apokalypse über uns alle hereinbricht. Morgen, ganz sicher. Andererseits glauben die Gendersternchen-Fetischistinnen eben auch ihren eigene Wortgewalt, die sie der Männerwalt damit antun, weshalb sie den Tippsenaufstand wagen. War das jetzt politisch unkorrekt? Fragen Sie Salome Müller.

    Antworten
  3. Sam Thaier
    Sam Thaier says:

    Offenbar gibt es nun jedes Jahr den gleichen Ritual bei der Tamedia (ähnlich dem Sechseläuten), mit einem solchen befreienden offenen Brief zum «Tag der Frau».

    Nehme mal an, dass eine Vielzahl von unterdrückten und verbal geschändeten Jungjournalistinnen in den Flegelinnenjahren von 20 Minuten unterschrieben haben.

    Ja die Michèle Binswanger und die Nora Zukker haben auch nicht unterschrieben. Dazuhin die Leben-Ressortleiterin Bettina Weber, die sich diesem Kampfschreiben entsagt hat. Finde ich schon einmal klug, sich diesem Gruppendruck zu entsagen.

    Bettina Weber schrieb übrigens vor einigen Jahren einen sehr differenzierten Artikel in der Sonntags-Zeitung über die ständig jammernden Frauen, die in ihrer Selbstüberschätzung gefangen sind. Liebe Frau Weber, es wäre doch wieder mal Zeit für eine ehrliche Bestandesaufnahme in dieser Thematik.

    Man weiss ja mittlerweilen, dass mehr Frauen als Männer ein akademisches Studium ergreifen. Was machen sie denn eigentlich mit diesem Wissen? Würde also gerne erfahren, wieviele Frauen in den MINT-Studien abschliessen. Auch die Bilanz der start up’s von Frauen in der Schweiz sieht sehr düster aus. Auch im Medienbereich gibt es keine guten Neuigkeiten. Selbst das Produkt «Republik» wurde letzthin von Männern lanciert. Nicht wunderlich, dass das einstige «Meyer’s Modeblatt» (Zielpublikum Frauen, die selber Kleider nähten), anno 1924 von einem Gottlieb Meyer erschaffen wurde……..

    Antworten
    • Rolf Karrer
      Rolf Karrer says:

      Musste schmunzeln, dass selbst die Zeitschrift „Meyer’s Modeblatt“ mit all seinen Schnittmustern im Jahre 1924 von einem initiativen Mann erschaffen.

      Auch die die Zeitschrift «Annabelle» wurde übrigens im Jahre 1938 von den beiden (männlichen) Machern Karl von Schumacher und Manuel Gasser ins Leben gerufen. Diese Frauenzeitschrift sollte das zweite Standbein der beiden Weltwoche-Verleger werden.

      Auch heute lassen sich die Schweizer Frauen gerne bedienen. Haben kein Mut zum Risiko. Die Heulsusen und Jammertanten brauchen Feuer unter dem Füdli. Dieses dümmliche Pamphlet zum «Tag der Frau» ist Beweis genug für diese Bedienungsmentalität des Versagens.

      Ressortleiterin «Leben» Frau Bettina Weber sollte sich wieder einmal unbeliebt machen, bei ihrem Tamedia-Frauengrüppli.

      Antworten
      • Hans Glaus
        Hans Glaus says:

        Das Meyer‘s Modeblatt und die Annabelle von mutigen Männer erschaffen. Diesen Pioniergeist (Ausgabe 2021) vermisse ich beispielsweise bei diesen forschen, jedoch bequemen Frauen wie Salome Müller und Aleksandra Hiltmann. Letztere hat gar Mühe, einen Toaster zu kaufen, wie wir hier gelesen haben.

        Bin sehr ratlos, weshalb es wohl nie einen weiblichen Roger Schawinski geben wird, mit unternehmerischem Talent?

        Antworten
    • Sara Jansen
      Sara Jansen says:

      Unbedingt Magdalena Martullo-Blocher und Suzanne Thoma ( BKW Energie AG) fragen. Es sind wohl die einzigen Frauen im höheren Schweizer Wirtschaftsalltag, die Kraft, Orientierung und Kompetenz ausstrahlen.

      Diese Bedienungsmentalität dieser weinerlichen 20 Minuten-«Journalistinnen» verdient Verachtung.

      Antworten
      • Peter B.
        Peter B. says:

        Der Brief kommt von Tamedia, nicht von 20 Minuten. Das sind seit einiger Zeit getrennte Einheiten. Vom 20 Minuten ist hier niemand dabei.

        Antworten
        • Sam Thaier
          Sam Thaier says:

          Danke Peter B. Wusste dies auch nicht. Jetzt ist alles klar.

          Bin stolz auf die Volontärin auf der TA-Redaktion, Anielle Peterhans, dass sie diesen infantilen Wisch nicht unterschrieben hat.

          Antworten
          • Laura Pitini
            Laura Pitini says:

            Anielle Peterhans möchte doch eine feste Anstellung beim TA. Darf jetzt nicht negativ auffallen……….

  4. Victor Brunner
    Victor Brunner says:

    Bezeichnend an dem Artikel, viele Anschuldigungen, aber keine Namen der «Frauenverächter», obwohl Fact & FIGURES interessant gewesen wären. Passt aber zu den UnterzeichnerInnen, Rückgrat wie Haribo Gummibärchen, da sind sie gleich wie die ChefredaktorInnen!

    Vermutlich haben die BlattmacherInnen gemerkt dass mit Mahnfinger- und Betroffenheitsschreibe kein Stich mehr zu machen ist. Dass den LeserInnen die Genderbewirtschaftung, der BLM Hype auf den Wecker geht. TA Media ist Opfer der Quoten geworden. Aber die Zeitungen müssen «gefüllt» werden. Abbau bei Politik, nationaler und globaler, Wirtschaft, Wissenschaft. Dafür mehr Schwachsinn und Langweiliges. Wo bleibt der Verleger und bringt TA Media wieder auf Kurs? Der ist vor allem damit beschäftigt dass das Unternehmen mehr Steuergelder aus den Honigtöpfen der SteuerzahlerInnen bekommt. Ein unglaublicher Vorgang, alle müssen für das Überleben eines privaten Unternehmens bezahlen. Früher war das die Werbung und Einnahmen von den AbonnentenInnen, heute die Allgemeinheit. Von der Marktwirtschft zur Plan- und Staatswirtschaft!

    So oder so, das unter dem Deckel halten des Briefes zeigt einmal mehr peinlich TA Media geworden ist. Kein Aufarbeiten, keine Diskussion über Internas. Wäre so etwas beispielsweis bei «Le Monde» oder «Canard enchaine» vorgekommen, hätte Nadia Pantel in der SZ darüber geschrieben, TA und SoZ hätten den Artikel umgehenst publiziert!

    Antworten
  5. Simon Ronner
    Simon Ronner says:

    Als Mädchen hat man ihnen gesagt, sie seien eine Prinzessin. Als Erwachsene, im Yoga, sagt man ihnen nun, sie seien eine Göttin. Dummerweise scheint dies das männliche Umfeld einfach nicht begreifen zu wollen.

    In linken Hotspots der USA bezeichnen sich inzwischen Frauen, welche einen (in ihrem Ermessen) unpassenden Spruch vernommen haben, als ’survivors› – sie hätten eine sexuelle Attacke überlebt.

    Michèle Binswanger scheint sich diesem bescheuerten, durchgeknallten Irrsinn zu entziehen. Offensichtlich hat sie es grundsätzlich gut mit Männern.

    Antworten
    • Sam Thaier
      Sam Thaier says:

      Ein weltgereister Deutscher, der dazu auf allen fünf Kontinenten gelebt hat, meinte kürzlich zu mir, dass die Amerikanerinnen ( im Stile Shawne Fielding oder Meghan Markle) die allerschwierigsten, heikelsten Frauen wären…….

      ……..gefolgt von den für ihn (zu) anspruchsvollen, verwöhnten Schweizerinnen.

      Hoppla.

      Antworten
  6. Peter Loosli
    Peter Loosli says:

    Bezüglich Level der Peinlichkeit ist dieser Beitrag leider ebenfalls eher oben anzusiedeln. Natürlich wirken gewisse Aspekte dieses offenen Briefes etwas lächerlich, aber dass grundsätzliche Probleme – auch bezüglich Geschlechtern – bestehen, scheint mir nicht unwahrscheinlich. Insofern ist das hier schon eher eine Altherrenantwort. Und Menschen aufgrund Ihrer Körpergrösse zu beurteilen, ist schlicht uncool, Sie alter hässlicher Sack. Gruss auch an den Fettsack in der Redaktion.

    Antworten
    • Victor Brunner
      Victor Brunner says:

      TA hat eine Chefredaktorin, Priska Amstutz, die könnte ja Gegensteuer geben, aber der Job ist ihr wichtiger als Zivilcourage!

      Antworten
  7. Gerold Ott
    Gerold Ott says:

    Die Tamedia ist gefordert gewisse querulatorische, unbrauchbare Frauen sofort auszusortieren. Die Tamedia hat sich dieses Schlamassel selber eingebrockt. Diese Quotenregelung funktioniert nicht und machte den Dampfer unmanöverierbar. Gar selbst unterdurchschnittlich fähige Journalistinnen fühlten sich empowered für diese einfältige, kindische Kampfschrift.

    Pietro Supino muss umgehend die Reissleine ziehen. Subito

    Antworten
  8. Eveline Maier
    Eveline Maier says:

    Unbegreiflich, humorlos sind diese Frauen auch noch………..

    Ja selbst ich habe schnell verstanden, weshalb eine Frau für eine Umfrage bei einer Bank das «kurze Schwarze» tragen sollte.

    Ist es doch eine meisterlich, alte Taktik, dass man eine junge adrette Journalistin in entsprechender Kleidung als Köder einspannt, um einem väterlichen Bankdirektor die Würmer aus der Nase zu ziehen. Oft sind solche Frauen erfolgreicher in ihrer Ausbeute an Primeurs, insbesondere im Wirtschaftsbereich.

    Anhand dieses Beispiels muss ich feststellen, dass diese Kampfschrift dieser Frauen ein ganz billiges Manöver ist. Die Robustheit gewisser Frauen scheint auf niedrigstem Level. zu sein. Dieser gender war bei der Tamedia, werden diese mimosenhaften Frauen ganz bestimmt verlieren; die tüchtigen und klugen Journalistinnen werden allerdings nichts zu befürchten haben.

    Antworten
    • Beth Sager
      Beth Sager says:

      Einen solchen Spruch in diesem Zusammenhang ist doch lustig. Auch als Frau sehe ich die vorgebrachten Beispiele eher als läppisch an. Mit diesem doofen Schreiben haben die unterschreibenden Frauen der Sache einen Bärinnendienst erwiesen.

      Bin enttäuscht, dass sich die bedächtige, gute Schweiz-Redaktorin Claudia Blumer für eine solche weinerliche Breitseite einspannen liess.

      Antworten
      • Benno Derungs
        Benno Derungs says:

        Die üblicherweise besonnene Claudia Blumer sollte zuerst lesen, was sie da unterschreibt………..

        Mache ich auch bei Versicherungen und Bankangelegenheiten immer.

        Antworten
  9. Dominic Miller
    Dominic Miller says:

    Man könnte es auch so sehen (unter Berücksichtigung, dass ja beispielsweise auch bei RTS so einige Männer Probleme mit Frauen zu haben scheinen): Die Medien verlangen von uns Lesenden und von der Bevölkerung Toleranz gegenüber allerhand echter und gefühlter Minderheiten und wehe der Person, die sich nicht daran hält. Aber selber bleibt man tief und reaktionär in der Steinzeit. Es ist eben immer einfacher, andere mit Brandreden zu kritisieren, als selber wirklich etwas (und erst noch substanziell) zu verbessern…

    Antworten
  10. Rolf Karrer
    Rolf Karrer says:

    Grossartiger und mutiger Text Herr Zeyer. Er wird ganz bestimmt schweizweit auf grosse Resonanz stossen, insbesondere auch bei den oft feigen Frauenverstehern auf den Redaktionen selber.

    Ganz bestimmt haben diese Redaktorinnen in ihrer Gesinnungsblase den Bezug zur Realität verloren. Ein männlicher Vorgesetzter muss wirklich ein armes Schwein sein in der Werkstatt Tamedia, wenn er eine weibliche Untergebene ins Gebet nehmen muss. Offenbar ist es einem Chefredaktor nicht mehr erlaubt festzustellen, dass eine Redaktorin «nicht belastbar» ist. Perfider ist die Taktik dieser Meisterinnen auch, eine verbale Attacke zum sexistischen Übergriff inklusive Vergewaltigung umzudeuten.

    Ist mir aufgefallen unter den vielen unauffälligen «no names», dass die sehr fähigen, belastbaren und intelligenten Liliane Minor (Zürich) und Zita Affentranger (Ausland, Schwerpunkt Russland) dieses peinliche Pamphlet nicht unterschrieben haben. Kann doch kein Zufall sein. Ich gratuliere diesen beiden Frauen, dass sie sich nicht erpressen lassen von einer niederträchtigen, einfältigen Hetzschrift. Selbst pubertierende Töchter schreiben besser – und oft kluger.

    Bin allerdings überrascht, dass sich die fähigen Claudia Blumer, Anke Fossgreen, Laura Frommberg und Isabel Strassheim vor den Karren dieser billigen Hetze spannen liessen. Zivilcourage ist anders.

    Den unverbesserlichen Querulantinnen schlage ich vor, wieder ins Biotop der «Annabelle» einzutreten. Dort können sie sich bestimmt wieder nach Belieben austoben in ihrem Umfeld. Gerade die Brandbeschleuniger wie Salome Müller und Aleksandra Hiltmann fänden hier doch ein ideales Betätigungsfeld vor, um ihre Schlüsselthemen Monat für Monat zu bewirtschaften.

    Die Tamedia ist endlich gefordert, ihr Personal nach ihren Fähigkeiten einzustellen. Oft werden Frauen bloss eingestellt, damit ihre Quote erhöht wird. Sollte die Tamedia ihre Redaktorinnen nicht endlich sorgfältiger auswählen, wird es ein ganz böses Erwachen geben. Diese offenbar unmögliche Quotenbemessung kann nicht zielführend sein, weil gar suizidal für das Überleben der TX Group.

    Antworten
    • Ruthli vom Rütli
      Ruthli vom Rütli says:

      Michèle Binswanger ist – wenig überraschend – ebenfalls nicht auf der Liste. Arbeitet sie überhaupt noch dort? Wird wohl nicht gerade einfach sein für sie in diesem Umfeld.

      Antworten
      • Victor Brunner
        Victor Brunner says:

        Wonder Woman Binswanger arbeitet immer noch für den TA Media. Sie hat kürzlich mit der anderen Wonder Woman Aleksandra Hiltmann einen Artikel publiziert:

        Verhütung:
        Was ist beliebt, was nicht?«Mit der Pille hatte ich das Gefühl, neben mir zu stehen»

        Antworten
  11. Beat Reichen
    Beat Reichen says:

    Perfekte Analyse des Gender-Schwachsinns, weil man diese Geisteskrankheit wuchern lässt und sich der gesunde Menschenverstand verabschiedet hat.

    Antworten
  12. Andi
    Andi says:

    Erbärmlich, das wehleidige Gejammere dieser Frauen. Sie dokumentieren damit ungewollt eindrücklich, dass sie ihrer Aufgabe und dem Druck im Arbeitsalltag nicht gewachsen sind. Gendersterchen über alles. Gleichbehandlung behagt ihnen nicht. Sie wollen besser, anders, pfleglicher behandelt werden. How pathetic. Die angeführten Beispiel der angeblichen Diskriminierung sind lächerlich.
    Das hat die TX-Führung nun davon, dass man damals auf Res Strehle reingefallen ist, bei den Guten sein und Frauen mittels Quote besser stellen wollte. Immerhin, dieser einmalige peinliche Brief hat grosse Chancen, 2022 den Salzburger Stier zu erhalten (Satire).

    Antworten

Schreiben Sie einen Kommentar

Möchten Sie an der Debatte teilnehmen?
Ihre Meinung interessiert. Beachten Sie die Kleiderordnung dabei.

Schreiben Sie einen Kommentar zu Sam Thaier Antworten abbrechen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.