Ein Fall für Dr. Ackeret

Knifflig, heikel, kompliziert.

Wenn die dicke Berta viel Kuchen isst, muss sie häufiger auf Toilette. Wenn Onkel Paul immer unter die Röcke fremder Frauen guckt, kassiert er irgendwann eine Ohrfeige. Das nennt man logische Schlüsse. Was passiert aber, wenn immer mehr Menschen sterben? Gibt es dann mehr Todesanzeigen oder weniger?

Wer dieses Rätsel knacken will, muss Vorlesungen besucht haben und einen messerscharfen Verstand haben. Damit sind wir bei Dr. Matthias Ackeret angelangt. Der «Persönlich»-Verleger, enorm erfolgreicher Bücherautor und leidenschaftlicher Martin Walser-Experte hat in langwieriger Recherche herausgefunden, dass bei CH Media «eine temporäre, markante Zunahme» bei den Todesanzeigen festgestellt werden konnte. Chappeau, Herr Kollege!

Kommen wir nun zu den beiden letzten ungeklärten Fragen: Wie sieht es eigentlich bei den Särgen aus? Werden bei steigenden Todeszahlen mehr oder weniger Särge verkauft? Und was ist mit diesen Blumengestecken? Haben die Floristinnen höheren Umsatz bei mehr Corona-Toten? Herr Dr. Ackeret, bitte übernehmen Sie!

1 reply
  1. Tim Meier
    Tim Meier says:

    Die nächsten Fragen sind:
    Kommt es nach der Pandemie zu einer Untersterblichkeit mit weniger Todesanzeigen und weniger Umsatz für die Floristinnen? Bei einem Medianalter der Corona-Toten von 85 Jahren sind sicher sehr viele über 85-jährige ein zur früh (Wochen/Monate/Jahre?) verstorben. Man stirbt nur einmal.
    Bringt der Mainstream weiterhin tägliche Charts mit an *** Verstorbenen? Irgendwie müssen die ja die Zeitung füllen.

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