«Bersets jahrelange Affäre»

Eva Wannenmacher sprach im Podcasts «Wahrheit, Wein und Eisenring» aus, was sonst tabu ist.

In den online-Ausgaben der Tamedia-Zeitungen preist Yvonne Eisenring (aufgeführt als Artikelautorin) die neuste Folge ihres Podcast gleich selber an. «Radikal ehrlich wird das Gespräch, zu dem Yvonne Eisenring die Moderatorin Eva Wannenmacher («Kulturplatz») eingeladen hat». Neben den üblichen Themen wie Masturbation und Sexualtrieb erzählt Wannenmacher über ihre Zeit mit 27, als sie mit Journalismus-Preisen überhäuft wurde. Die heutige Moderatorin der SRF-Sendung Kulturplatzes: «Man ist einsam. Als öffentliche Person meinte ich, ich müsse mich dauernd rechtfertigen. Heutzutage, wenn auskommt, dass Alain Berset jahrelang eine Affäre mit einer anderen Frau hatte, dann kann er das abblocken, indem er sagt, das ist privat. Das hätte mir damals auch in den Sinn kommen können. Mit 27 kann man das wohl nicht so gut.» Das seien Learnings, so Wannenmacher, die ihre TV-Karriere bei Tele Züri gestartet hat.

Wannenmacher sagt, sie habe damals Fehler gemacht, sie sei unreif gewesen und voll reingelaufen. «Ich habe meinen Preis bezahlt. Wenn man hinauf geschrieben wird, wird man auch hinunter geschrieben.»

Um einen Blick hinter die Mechanik des Medienbetriebs zu erhalten, lohnt sich das Hineinhören. Der Passus mit Bundesrat Alain Berset kommt ein wenig nach nach Minute 36. 

 

 

 

3 KOMMENTARE
  1. Puna
    Puna says:

    Boah, ich dachte, da kommt jetzt etwas Interessantes von Belang zu Berset – bei dem Titel. Dann gehts leider nur um das Ich-bezogene Geschwätz von zwei Frauen.

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  2. Don Spanheber
    Don Spanheber says:

    Zur Causa Bersets Geliebte ist folgendes festzuhalten:
    Grundsätzlich ist das seine Sache und als privat zu behandeln. Es gibt jedoch ein Aber.
    Die Möglichkeit, dass es sich bei der Affäre mit der jungen Künstlerin um X.Y.* (1987, Kanton FR) handelt, würde daraus jedoch ein Politikum machen. Denn diese erhielt 2018 als Gewinnerin des BAK-Kunspreises 25’000Fr. (siehe https://www.bak.admin.ch/bak/de/home/aktuelles/nsb-news.msg-id-71034.html). Vorsteher des BAK ist derweil Bundesrat Berset.
    In diesem Sinne dürfte die Aussage der Anwälte, dass es keine schlüpfrigen Fotos gibt, besagte Fotos gar so harmlos seien um bedenkenlos der Grossmutter vorzuführen, nicht unwahr sein. Die Frage weshalb jegliche Nennung des Namens seiner Affäre in den Medien mit schärfster juristischer Intervention der Staatsanwaltschaft beantwortet wird, könnte demnach auch weit politischer sein als angenommen. Es möge sich ein jeder nach einer Recherche (Instagram nicht vergessen) sein eigenes Urteil bilden.
    PS: dieser Beitrag ist die freie Meinung des Autors. Die vorkommenden Charaktere sind rein fiktiv. Jede Ähnlichkeit mit existierenden Personen ist zufällig und unbeabsichtigt.

    *Leider reicht die Schlussbemerkung nicht, um möglichen Riesenärger mit der Bundespolizei zu vermeiden. Deshalb haben wir die ursprünglich mit Klarnamen bezeichnete Künstlerin anonymisiert. Die Red.

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  3. Victor Brunner
    Victor Brunner says:

    Steinmann macht den BLICK: «Bersets jahrelange Affäre…». Das war EIN Satz im ganzen Podcast, dann eine kurze Pause, wahrscheinlich war da Schere im Kopf von Eisenring und Wannemacher, Achtung heisses Thema verfolgen wir nicht weiter. Für Zackbum Grund für einen reisserischen Titel in grossen Buchstaben. Warum recherchiert Zackbum die Affäre nicht weiter, gäbe nochmals einen Titel?

    Den Podcast kann man hören, muss aber nicht. Eisenring fragt manchmal gezielt und gut nach verpasst aber auch einiges. Zum Beispiel zur Medienaufmerksamkeit die Wannemacher im nachhinein nicht immer geschätzt, aber bestimmt enorm pofitiert hat, da wäre nachfragen passend gewesen. Peinlich wird Eisenring wenn es um die erlaubte Gegenfrage geht. Wannemacher fragt nach wie es um die Selbstbefriedigung bei der Interviewerin steht, aber da klemmt die Frau. Scheinbar immer noch etwas verklemmt.

    Aber wir wissen doch einiges. Frau Wannemacher meistert das Klimakterium gut, isst Böögen wegen den Proteinen, Tipp von der Tochter. Frau Eisenring kommen bei der Whiskaswerbung die Tränen, da wäre Nachfrage auch originell gewesen: Kommen dir auch die Tränen bei Sheba, Felix, Exelcat. Was wir auch wissen Frau Wannemacher bildet sich weiter, Schamanismus, HumbaHumba, Sexologie und Coaching. Gut so, vielleicht gibt es dann mal ein neues Gesicht im «Kulturplatz» SRF. 17 Jahre Wannemacher sind lang und man gewöhnt sich an die frühgrossmütterliche Moderation!

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