Blickgruppe nur mit 12 Prozent tieferen Werbeeinnahmen als 2019

Christian Dorer nennt im Schawinski-Interview Zahlen.

«Wir wollen kein Krawallblatt mehr sein», betont Blick-Gruppen-Chefredaktor Christian Dorer beim Schawinski-Interview auf Radio 1. Dass der Blick die Reichen und die Prominenten schützt und dafür die Kleinen fertigmacht, findet Dorer Quatsch. Die Boulevardgeschichte, wo Pierin Vinzenz kaputtes Hotelmobiliar für mehrere Tausend Franken auf Spesen nehmen liess, brachte der Blick zwar genüsslich. Laut Schawinski nicht aber, dass es sich Vinzenz mit Ringier-Chef Marc Walder auf Raiffeisenspesen für Tausende von Franken gut gehen liessen. Kurzum: Das einstündige Interview im Rahmen der Sendung «Doppelpunkt» von gestern Sonntag ist hörenswert. Man erfährt zudem, dass die Werbeeinnahmen vom Blick, vom Sonntagsblick und von blick.ch aufs Jahr hochgerechnet bisher lediglich 12 Prozent tiefer sind als 2019. Schon 70 Prozent der Werbeeinnahmen des Blicks werden aktuell generiert mit Onlinewerbung, der Printblick (Auflage nur 100’000) schreibt (noch) schwarze Zahlen, während Blick-TV (noch) defizitär ist. Weil laut Dorer zuwenig Leute auf Blick-TV klicken, erscheint seit letzter Woche direkt ein Fenster, wenn man auf www.blick.ch geht.

 

3 KOMMENTARE
  1. Robert Holzer
    Robert Holzer says:

    @Pascal Fauxpas.
    Wer, bitteschön, ist Stefan Büsser? Als gelegentlicher Leser der Glückpost und anderen Leidmedien kann ich ihn nicht zuordnen. Bitte helfen sie mir, soweit das noch möglich ist.

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    • Pascal Fauxpas
      Pascal Fauxpas says:

      Es ist nicht von Belang, wer Stefan Büsser ist. Das Bild beim Schawi-Interview ist falsch gewählt, darum geht es. Man sollte dort Dorer sehen, gezeigt wird aber Büsser.

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  2. Pascal Fauxpas
    Pascal Fauxpas says:

    Was seid Ihr Pfeifen.
    Auf dem Bild sieht man Schawinski mit Stefan Büsser, nicht mit Christian Dorer.
    Zackbum, ziemlich dumm.

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